Kerri und Regina per Rennvelo durch die Innerschweiz

Ein altes Bonmot im Rennvelo-Sport lautet: «Erstens: kommt es andres. Zweitens: als man denkt.» Aber die Tour, welche Kerri und Regina absolviert haben, war trotzdem wunderschön. Und hielt die eine oder andere Überraschung bereit. Das Wetter versprach für den Donnerstag herrlichen Sonnenschein bei milden Temperaturen. Was macht der seriöse TriRebel in diesem Falle? Richtig! Er – im vorliegenden Falle: sie – nimmt frei und begibt sich aufs Rennvelo. Ziel: Grundlagenausdauer! Wobei Grundlagenausdauer viele Gesichter haben kann. In unserem Falle hiess Grundlagenausdauer: Von Aarau via Luzern und Arth-Goldau nach Zug radeln, um dort in den Zug nach Zürich zu steigen. Schlappe 90 km wurden absolviert bei einem Schnitt, den man nicht öffentlich kundgeben darf, da die Damen sonst riskieren, aus dem Club geworfen zu werden…

Die erste kleine Hungerkrise wartete bereits kurz vor Beromünster auf Regina. Zum Glück machte sich der berühmte Hungerast just vor einer Bäckerei bemerkbar, sodass ein leckeres Schoggitörtchen rasche Abhilfe schaffte. Wenn frau schon stand, posierte man auch gerne für die Kamera. Weiter ging es in stetem Tritt nach Luzern, wo auch schon die nächste Versuchung auf die Damen wartete. Kerri präsentierte sie sich in Form eines Latte macchiato direkt am Ufer des Vierwaldstättersees. Regina konnte den kalten Fluten nicht widerstehen. Also wurde ein weiterer Rast eingelegt – sehr zum Erfreuen der vielen Touristen, denen fast die Augen übergingen, als Regina in den See hinaus schwamm. Derart erfrischt, nahmen wir guten Mutes den Sattel zwischen die Beine, um diesen erst bei der berühmten «Hohlen Gasse» wieder zu verlassen. Der Hunger klopfte wieder sachte an die Magenwand, ergo schoben wir einen Riegel nach unten und spülten mit lauwarmen Getränken aus den Bidons nach. Prost!

Highlight der Tour war sicherlich die Strecke von Arth nach Walchwil. Regina – vorne im Wind – traute ihren Ohren kaum, als Kerri bei heftigem Feierabendverkehr vor lauter Glückseligkeit aus voller Kehle Opernarien sang! So viel und laut singen und dazu noch pedalieren, das förderte natürlich den Durst. Diesen stillten wir im Bahnhof von Zug mit einem leckeren Schluck aus der Dose, bevor wir in der Abenddämmerung die Rückfahrt per Zug antraten. Im Zug hatten wir genug Zeit, uns nächste Touren-Ziele auszudenken. Eines davon heisst: Zürich – Rothaus Brauerei – Koblenz. Ob Kerri dann auch wieder Operarien singen oder die Mitradler mit Country Songs beglücken wird, sei dahingestellt.

„Im Namen des Vorstandes danke ich Regina für diesen amüsanten Bericht und die schönen Fotos – DANKE!“ (Aaron S.)

Kyburglauf – Teamanlass

Da das Hallenbad Oerlikon heute geschlossen war, absolvierte die Rebellenbande heute den Kyburglauf. 10.4km, 210hm und 450 Treppenstufen. Das Wetter ist nicht gerade perfekt – es ist feucht und knapp über 1°C – es gibt angenehmeres Laufwetter. Romano stattet zu Beginn alle mit einem Streckenplan aus, damit sich keiner verläuft. Der Kurs dreht ziemlich häufig…

Wir starten um kurz vor 9 gemeinsam auf die etwas matschige Strecke die meist aus Naturwegen besteht. Relativ schnell bilden sich 4 Gruppen damit jeder sein Tempo laufen kann. Romano kümmert sich um alle Teilnehmer damit keiner verloren geht. Nach 1km beginnt es sogar zu schneien – aber zum Glück nur kurz. Es geht auf und ab – die Strecke ist nicht ohne. Nach einer ellenlangen Strecke abwärts gehts der Töss entlang zum pièce de résistance – die 450 Treppenstufen (ca. 600m) hinauf zur Kyburg…….geschafft!

Schön wars. Gerne wieder Mal, dann hoffentlich mit schönerem Wetter.

(Danke Patrick für deinen Abenteuerbericht)

Kyburglauf - Teamanlass

 

 

 

Fetisch-Club Wallisellen

Nächsten Sonntag fällt der Startschuss in Rapperwil zum 70.3 Ironman. Die Gemüter bei den Athleten liegen blank, die Nerven der Veranstalter sind gespannt wie ein Regenwurm zwischen zwei Hühnern. Alle stellen sich die Frage: „Wird im 12.8° kalten Wasser geschwommen?“ „Wie weit wird geschwommen?“ „Sind wir Iron-Männer oder nicht?“

Um sich an das kalte Nass zu gewöhnen, entschieden wir uns in Wallisellen schwimmen zu gehen. Sämtliche Mitglieder erschienen mit ihrem heissgeliebten Neopren. Einige liessen es sich nicht entgehen, ihre Neoprenhaube zu testen. Das Treiben am Beckenrand glich einer Fetisch-Party im Kreis 4. PS: Auch Aaron, der eigentlich in Frauenfeld am Start stehen sollte, wurde anscheinend in Wallisellen gesehen. 😉

Neben den vielen Neoprenmännchen und Weibchen stach eine Person deutlich hervor – Kerri. Lediglich mit ihrem türkisfarbenen Schwimmanzug bewaffnet, zeigte sie uns allen, wo der Hammer hängt. Ohne mit der Wimper zu zucken, stürtzte sie sich ins Eiswasser. Nach ca. 1.5km stiegen die meisten wieder raus und wärmten sich dann unter der wohlverdienten Dusche auf. Kerri drehte dann alleine noch ein paar Bahnen. Anscheinend musste sie einigen Eisschollen ausweichen. 🙂

Das heutige Training war eine kalte aber witzige Angelegenheit. Wie wird es wohl nächsten Sonntag sein?

Die restlichen Fotos sind lediglich für die Mitglieder gedacht. Hier geht es zum Mitgliederbereich

Grilliert wird nach dem Koppeln

Wie wir alle wissen, ist das Koppeln beim Triathlon ein wichtiger Bestandteil. Es ermöglicht uns im Wettkampf nach einer schnellen Bikezeit direkt auf der Laufstrecke unser Bestes zu geben. Ich möchte hier behaupten, dass für ein Team oder Verein das gemütliche Beisammensein, das Grillieren nach dem Koppeln ebenso wichtig ist – also sozusagen ein doppeltes Koppeln. Bike – Rennen – Grillieren! Ein solches Training haben fast 10 Mitglieder unseres Vereins in ihren routinierten Trainingsalltag eingestreut.

Am Samstag meinte es das Wetter sehr gut mit uns. Ein Teil der Truppe traf sich um 12 Uhr in Brütten bei Patrick. Diese machte sich dann mit dem Bike auf den Weg. Nach 2 Stunden trafen wir uns alle zuammem mit der 2. Delegation. Geschlossen machten wir uns auf die 2. Radrunde. Es war streng. Mittlerweile weiss ich, wieso unser Patrick so vor Kraft strotzt. Bei Brütten geht es nur runter und rauf. Tempobolzen auf der Ebene? – äähhh – was ist das? Das Training glich eher einem Bergzeitfahren. So stiegen wir dann nach etwas mehr als 70km von unseren Rössern und sprangen in die Laufschuhe. Ein lockerer Koppellauf war angesagt: Sorry, wie können wir locker rennen, wenn es nur rauf und runter geht?! 🙂 Nach knapp 7 Kilometern erreichten wir dann wieder das Haus von Patrick und seiner Partnerin. Nach einer verdienten Dusche durften wir uns an den gedeckten Tisch setzen. Ich möchte mich von ganzen Herzen und im Namen des ganzen Vereins bei Patrick und seiner Partnerin für die Gastfreundlichkeit bedanken! Den Rest des Tages liessen wir dann mit Grillgut, Wein, Schämpis usw. ausklingen.

Rückblickend kann man sagen, dass es ein strenger, schweisstreibender aber durchaus gelungener Teamanlass war. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Mal.